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Burnout auf der Intensivstation könnte durch mehr weibliche Krankenschwestern verringert werden

Das Risiko von beruflich bedingtem Burnout für die Betroffenen kann durch einen höheren Anteil von Krankenschwestern in Intensivpflegeteams gemindert werden, so Forscher in der Schweiz, die die Faktoren untersucht haben, die mit Burnout in der Intensivstation auf der Intensivstation zusammenhängen.
Die Studie wurde online in den Artikeln in der Presse der American Thoracic Society veröffentlicht American Journal of Atem- und Intensivmedizin.
Burnout ist eine psychologische Reaktion auf chronischen Stress. Burnout kann zu emotionaler Instabilität, Versagensgefühlen und geringer Produktion führen oder den Job verlassen.
Paolo Merlani, MD, behandelnder Arzt am Universitätskrankenhaus Genf sagte:

"Das Vermeiden und Verstehen von Burnout ist jetzt besonders wichtig, angesichts des projizierten Mangels an Intensivbetreuern, zusätzlich zu der Intensität und Kosten der Ausbildung dieser Fachkräfte."

Die Forscher verwendeten einen selbstverwalteten Fragebogen, der demographische Daten, persönliche Merkmale, subjektive Belastung und Burnout-Risiko aufzeichnete, um das Burnout-Risiko bei verschiedenen Personen in unterschiedlichen Umgebungen zu beurteilen. Über 3000 Personen auf 72 Schweizer Intensivstationen wurden evaluiert. Neben individuellen Merkmalen analysierten sie auch Faktoren auf der mittleren Ebene (z. B. Anteil weiblicher Pflegekräfte unter Krankenschwestern und Ärzten) und patientenbezogene Faktoren.

Zusätzlich zu der Erkenntnis, dass ein höherer Anteil an weiblichen Krankenschwestern das Gesamtrisiko für Burnout verringert, entdeckten sie auch mehr geschlechtsspezifische Unterschiede. Weibliche Betreuer gaben eher an, dass sie Stress verspürten, im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen waren sie jedoch widerstandsfähiger gegen Burnout.
Dr. Merlani sagte:

"Dies könnte auf eine methodologische Voreingenommenheit zurückzuführen sein. In der Tat haben weibliche Betreuer es vielleicht leichter gefunden, ihre Not zuzugeben als Männer. Männer sind vielleicht weniger geneigt, ihre Not auszudrücken."

Interessanterweise entdeckten die Forscher auch, dass Stress nicht immer mit Burnout verbunden war. Ein Grund könnte sein, dass das Ausgebranntsein die Widerstandsfähigkeit gegen Stress reduzieren könnte und daher zu einem Teufelskreis führen könnte, in dem die Rolle jedes Faktors verwirrend sein könnte, merkte Dr. Merlani an.

Nur Krankenschwestern-Assistenten hatten das größte Burnout-Risiko aller untersuchten Fachkräfte. Dr. Merlani erklärte, da die Teilnahme am Lebensende und post-mortem Pflege in der Literatur bekannt ist, um die psychische Belastung und das Risiko von Burnout zu erhöhen und da diese Betreuer in der Regel auf Intensivstationen weniger zahlreich sind, ist die unvermeidliche Folge Sie sind häufiger mit diesen schwierigen Situationen konfrontiert als andere. Dies könnte eine der Ursachen für das erhöhte Burnout-Risiko bei Pflegehelfern sein.
Sie stellten auch fest, dass weibliche Betreuer, die jung, alleinstehend und ohne Kinder waren, das höchste Burnout-Risiko hatten.
Dr. Merlani sagte:

"Unsere Untersuchung könnte eine neue Grenze in Bezug auf Burnout auf Intensivstationen eröffnen und die Bedeutung der Teamzusammensetzung unterstreichen. Unsere Ergebnisse sollten natürlich in einer prospektiven multizentrischen, multinationalen Untersuchung bestätigt werden. Ob die Ergebnisse in zusätzliche medizinische Umgebungen exportiert werden können, wo Teamarbeit stattfindet Ausschlaggebend bleibt vorerst eine interessante Frage, die es zu erforschen gilt.
ICU-Leiter sollten sicherstellen, dass besonders gefährdete Mitarbeiter besonders berücksichtigt werden und dass Ressourcen bereitgestellt werden sollten, um psychologische Unterstützung zu leisten und eine Teamkultur zu fördern. Dies könnte letztendlich auch die Zahl der Frauen auf Intensivstationen erhöhen und damit das Gesamtrisiko für Burnout reduzieren. "

Geschrieben von Grace Rattue

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