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Erhöhtes Risiko von suizidalen Gedanken in jüngsten jugendlichen Opfern

Ein erhöhtes Risiko für suizidale oder selbstverletzende Gedanken bei Heranwachsenden scheint mit einem kürzlichen Ereignis im Leben der Jugendlichen in Verbindung zu stehen, wo Opfer wurden.
Neue Forschung, veröffentlicht in der Archives of Pediatrics & JugendmedizinTraumatisierende Vorfälle wie sexuelle Übergriffe und Misshandlungen durch Gleichaltrige können zu diesen negativen Ideen führen.
Forscher der Universität von New Hampshire zufolge ist Jugendselbstmord die dritthäufigste Todesursache für Jugendliche in den Vereinigten Staaten. Von 1999 bis 2006 waren elf Prozent aller Todesfälle bei den 12- bis 19-Jährigen auf Selbstmord zurückzuführen. Dies entspricht mehr als 16.000 Todesfällen pro Jahr.

Frühere Forschungen haben gezeigt, dass genetische Vulnerabilität, soziale, kulturelle, familiäre und psychologische Faktoren zur Selbstverletzung und zum Selbstmord beitragen. Jugendselbstmorde sind auch stark mit Stimmungsstörungen, Drogenmissbrauch und früheren Selbstmordversuchen verbunden.
Das Forscherteam analysierte Daten aus der nationalen Umfrage zur Exposition von Kindern gegenüber Gewalt. Ihre Studie umfasste auch eine Befragung einer nationalen Stichprobe von 1.186 Jugendlichen im Alter zwischen 10 und 17 Jahren.
Von den befragten Jugendlichen berichteten 4,3 Prozent innerhalb des Monats vor dem Interview über Selbstmordgedanken.
Die Forscher erklärten:

"Peer-Opfer Jugendliche hatten fast 2,4-mal das Risiko von Suizidgedanken, diejenigen, die im vergangenen Jahr sexuell angegriffen wurden, hatten etwa 3,4-mal das Risiko und diejenigen, die misshandelt wurden, hatten fast 4,4-mal das Risiko von Suizidgedanken."

Die Ergebnisse zeigten auch, dass Kinder, die im vergangenen Jahr sieben oder mehr Mal einer individuellen Viktimisierung ausgesetzt waren (Polyviktimisierung), sechsmal so häufig Suizidgedanken dokumentieren konnten.

Die Autoren sind der Ansicht, dass die Ergebnisse der Studie die Notwendigkeit unterstreichen, eine sorgfältige Viktimisierung bei Suizidprävention und -intervention bei Jugendlichen zu berücksichtigen, insbesondere bei der Polyviktimisierung.
Sie ermutigen auch Behandlungsreaktionen auf durch Gleichaltrige verübte Viktimisierung, sexuelle Übergriffe und Kindesmisshandlung, um das erhöhte Risiko von suizidalem Verhalten zu berücksichtigen.
Die Forscher folgern:
"Obwohl sich viele Forschungen in diesem Bereich auf neurologische Risiken und psychopharmakologische Interventionen konzentriert haben, weisen diese Befunde auf die Bedeutung der Umwelt und den Wert der Viktimisierungsprävention bei der Reduzierung von suizidalem Verhalten hin. Ein umfassender Ansatz zur Suizidprävention muss die Sicherheit von Jugendlichen in ihre Häuser, Schulen und Nachbarschaften. "

Geschrieben von Kelly Fitzgerald

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